Die letzten Tage voller Leben verbringen im Hospitz
„Nicht dem Leben mehr Tage geben sondern den Tagen mehr Leben geben“ diesen Leitspruch verfolgen alle Hospiz Mitarbeiter im Laufe ihrer Arbeit mit den Patienten. Das Wort Hospiz kommt aus dem lateinischen und steht für eine Einrichtung der Sterbebegleitung.
Hospiz Mitarbeiter bringen Leben mit
Im Grunde ist es wie ein kleines Pflegeheim organisiert und hat häufig auch nur wenige Betten zur Verfügung.
Denn in einem Hospiz wird intensiv auf die Patienten eingegangen und man versucht mit ihnen so viel Zeit wie nur möglich zu verbringen.
In Deutschland wurden 2007 rund 151 stationäre Hospize gezählt, hinzu kommen 139 Palliativstationen in Krankenhäusern und 1450 ambulante Hospizdienste.
In Deutschland wurde 1998 das erste Hospiz für Kinder eröffnet. Obwohl die Kranken, die sich im Hospiz befinden keine Hoffnung auf ein langes Leben haben, versuchen die Mitarbeiter die Patienten wieder in das Leben zu integrieren. Nicht nur sie sondern auch die Angehörigen soll ein Stück Normalität vermittelt werden.
Im Krankenhaus würde dies aus Mangel an Personal und Überbelegung kaum funktionieren. Auch die häusliche Pflege kann durch Überforderung oder Zeitmangel nicht zur Befriedigung führen.
Nach einer Umfrage zu folge, wollen etwa 90 Prozent aller Menschen zu Hause sterben. Praktisch gesehen sterben jedoch etwa 50 Prozent in Krankenhäusern und 20 % in Pflegeheimen. Die Hauptaufgabe in einem Hospiz liegt darin, den sterbenden Patienten eine menschenwürdige Alternative zu bieten, als wenn sie ihre letzten Lebenstage im Krankenhaus verbringen würde.
Seit dem Mittelalter galt der Begriff Hospiz für ein Gebäude, das der Aufnahme von Gästen galt, zu denen im späteren Verlauf immer häufiger auch Kranke gehörten.
Hospiz Dienste zu Hause oder im Pflegeheim

